Presseberichte

Juni 2013

Beeindruckend schwer wie der Tango

Was bestimmt unser Leben? Über diese Frage philosophieren zwei einander völlig fremde, unterschiedliche Männer in einem argentinischen Park. Das Besondere: Die Männer sind eigentlich Frauen, und sie sprechen spanisch miteinander, obwohl die Schauspielerinnen Deutsche sind.

"Cita a Ciegas"

Wenn Frauen zu Männern und Deutsche zu Argentiniern werden: Ein blinder alter Mann und ein Banker in der Midlife-Crisis philosophieren auf Spanisch über das Leben. TV-Foto: Regina Lüders

Trier. In einer ungewöhnlichen Inszenierung hat die chilenische Künstlerin Carolina Fuentes-Lillo ihre aktuellen und ehemaligen Sprachschülerinnen auf die Bühne im kleinen Saal der Tufa gebracht. "Dabei war das ursprünglich gar nicht geplant: Wir wollten einfach einmal andere Wege beim Spanischlernen gehen, um Sprache und lateinamerikanische Kultur wirklich zu erfahren", erzählt die Regisseurin.

Insgesamt drei Jahre lang ist das Stück, das auf dem ersten Akt des Schauspiels "Cita a Ciegas" (Blind Date) von Mario Diament basiert, so gewachsen. Mit den beiden Hauptdarstellerinnen ist Fuentes-Lillo sogar zusammen an den Ort des Geschehens nach Buenos Aires gereist, um Sprache, Lebensgefühl und den Tango als musikalisch-visuellen Begleiter des Bühnengeschehens hautnah zu erfahren.

Das ursprünglich rein dialogische Zwei-Personen-Stück erfährt in der Tufa-Version szenische Auflockerung durch schattenhafte Zwischenspiele aus Tango und Rezitation. "Es geht auch darum, dem Gedanken der parallelen Wirklichkeiten zu folgen", erklärt Fuentes-Lillo. Ein mittlerweile blinder alter Mann, der eine "Liebe auf den ersten Blick" von vor fünfzig Jahren nicht vergessen kann, und ein leitender Bankangestellter in der Midlife-Crisis, dessen Welt zerbröckelt, als seine betrogene Ehefrau ihn verlässt, philosophieren über das Leben und die Bedeutung der großen Liebe in einer oft beziehungsarmen Welt.

Übersetzung ins Deutsche

Die Darbietung der Laienschauspielerinnen beeindruckt. Elektronische Übertitel helfen auch Spanisch-Unkundigen, der Handlung zu folgen. Fantasie und Verzweiflung, der Wunsch nach wunderbaren Wendungen und die Hoffnungslosigkeit, nachdem die Jugend vorbei und die große Liebe verloren ist, tanzen hier miteinander - in verschiedenen Szenen ganz plastisch mit professionellen Tangoeinlagen, während die zwei verlorenen Lieben als weiß gekleidete Frauen über die Bühne und durch die Köpfe der Handelnden geistern. Das Publikum im restlos ausverkauften kleinen Saal der Tufa ist bunt gemischt, und es quittiert die außergewöhnliche Theater idee mit begeistertem Schlussapplaus. Tonio Bourgeal aus Venezuela ist angetan: "Eine wirklich schöne Geschichte, die in Struktur und Aufbau, im Zusammenspiel von Text und Musik interessant erzählt wird", findet er.

Spanischschülerin Henriette aus Trier gibt zu, bei der sprachlichen Herausforderung an ihre Grenzen geraten zu sein: "Aber das Stück hat mir trotzdem sehr gut gefallen", sagt sie, genau wie die Bolivianerin Sandra Hermann: "Ich bewundere den Mut, als Deutsche mit so schwierigen spanischen Texten aufzutreten. Sie haben das fantastisch gemacht, und die Aufführung mit ihren abwechslungsreichen Szenenwechseln ist genial."

Im Herbst will die Gruppe das Stück "Cita a Ciegas" noch ein paar Mal aufführen. Dann bekommen auch die etlichen Interessierten, die an der Abendkasse keine Karte mehr ergattern konnten, ihre Chance zum Blind-Date. rcl

Ursprung: volksfreund.de

 

Trier mit eigenem Fairtradeprodukt

TRIER. Seit 2010 ist Trier “Fairtrade-Stadt“. Nun hat sie auch eine eigene fair gehandelte Trier-Schokolade. Das Praliné ist umhüllt von einer Verpackung mit liebevoll gemalten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Sabine WelterEs ist das erste Image-Produkt für Trier als “Fairtrade-Stadt”. Der Weltladen, Mitglied der lokalen Steuerungsgruppe “Faire Stadt Trier”, war federführend bei der Kreation und Umsetzung des Projekts.

Noch gibt es den Riegel dort exklusiv. Sabine Welter, die den Weltladen in der Steuerungsgruppe vertritt, ist aber überzeugt, “dass sich in der nächsten Zeit weitere Verkaufsstellen finden werden. Der Weltladen nimmt die Bestellungen entgegen und koordiniert die Belieferung der lokalen Akteure.”

Hersteller der Schokolade mit der Geschmacksrichtung “Tausend Blätternougat” ist das österreichische Unternehmen “Zotter”, das seit 2004 ausschließlich fair gehandelte Rohstoffe aus kontrolliert-biologischem Anbau verwendet. Tiroler Bio-Bergbauern liefern die Milch, und regenerative Energien halten die Produktion am Laufen. “Wir haben in der Region keine Konditoreien oder Schokoladenhersteller gefunden, die fair produzieren”, begründet Welter die Entscheidung für die Firma aus Riegersburg.

Carolina Fuentes LilloDie handgeschöpfte Schokolade wird umweltfreundlich verpackt und auch die Farben der bedruckten Banderolen sind frei von Schadstoffen. Für das Motiv der Trier-Schokolade zeichnet Carolina Fuentes verantwortlich. Die chilenische Grafikerin und Künstlerin, die seit elf Jahren in Trier lebt und im Weltladen mitarbeitet, entwarf die Verpackung, die die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt zeigt.

Wer sich oder jemand anderem etwas Gutes tun und fairen Handel unterstützen möchte – der Riegel ist für 3,30 Euro im Weltladen (Pfützenstraße) erhältlich.

Ursprung:www.16vor.de

17.09.2012

Faire Stadt Trier-Schokolade : eine Praliné für das Image der Stadt

Faire Stadt Trier-Schokolade

Am Freitag, 14. September wurde sie erstmals ausgepackt: die faire Stadt Trier Schokolade. Der Weltladen Trier, Mitglied der lokalen Steuerungsgruppe Faire Stadt Trier, war federführend bei der Kreation und Umsetzung des Projekts Stadtschokolade. Ab sofort gibt es die Schokolade exklusiv im Weltladen in der Pfützenstraße. Sabine Welter, Vertreterin des Weltladens in der lokalen Steuerungsgruppe, ist davon überzeugt, „dass sich in der nächsten Zeit weitere Verkaufstellen finden werden. Der Weltladen nimmt die Bestellungen entgegen und koordiniert die Belieferung der lokalen Akteure.“

Die Idee, eine Stadtschokolade aufzulegen entstand im Oktober 2010 in der lokalen Steuerungsgruppe Faire Stadt Trier. Der Weltladen setzte das Projekt schließlich in diesem Sommer um. Die Grafikerin und Künstlerin Carolina Fuentes, Chile, entwarf die farbenfrohe Banderole, die die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt zeigt. Projektpartner sind die Fairhandelsgenossenschaft dwp aus Ravensburg und die österreichische Schokoladenmanufaktur Zotter.

Hintergrund Faire Stadt Trier - welche Kriterien müssen erfüllt werden:

Seit Mai 2010 ist Trier Fairtrade-Stadt. Am 25. März 2012 beschloss der Stadtrat, den Fairen Handel als Kommune zu unterstützen. So soll bei allen Rats- und Ausschusssitzungen der Stadt, im Büro des Oberbürgermeisters und des Landrats ausschließlich fair gehandelten Kaffee, Tee und Zucker angeboten werden. Elf Cafés und 21 Einzelhandelsgeschäfte bieten mittlerweile fair gehandelte Produkte an. Es existiert eine lokale Steuerungsgruppe, die die Aufgabe hat, alle Aktivitäten vor Ort zu koordinieren. Weitere Kriterien für Trier sind, dass öffentliche Einrichtungen fair gehandelte Produkte verwenden, Bildungsveranstaltungen durchführen und sich für den fairen Handel engagieren. Die Medien schließlich sollen mit ihrer Berichterstattung den Weg Trier zur Fairtrade-Stadt begleiten.

Ursprung: www.wochenspiegellive.de

Neue Stadtschokolade: Fair naschen in Trier

Triers erste fair gehandelte Schokolade ist da. Die 70-Gramm-Tafel ist umhüllt von einer farbenfrohen Banderole, auf der Trierer Sehenswürdigkeiten zu sehen sind. Sie ist das erste Imageprodukt für Trier als faire Stadt überhaupt.

Carolina Fuentes Lillo

Trier. Der Biss in ein Stück Schokolade kann einen bitteren Beigeschmack haben. Nicht für die Konsumenten, sondern für diejenigen, die im Kakaoanbau teilweise unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten müssen. Um etwa solche Situationen zu verbessern, trägt die Stadt Trier seit 2010 ihren Teil dazu bei. Sie ist Fairtrade-Stadt, das heißt, dass die Kommune einen fairen Handel unterstützt. Und seit Freitag unterstreicht ein eigenes Imageprodukt diese Haltung: die faire Stadtschokolade.

Die Kreation und Umsetzung des Projektes lag in den Händen des Weltladens Trier, Mitglied der lokalen Steuerungsgruppe "Faire Stadt Trier". Hergestellt wird die spezielle Masse aus ex tradunkler Milchschokolade gefüllt mit Haselnussnougat und Krokantblättern in Österreich, in der Schokoladenmanufaktur Zotter. "Lokal haben wir keinen Schokoladenhersteller gefunden, der fair und Bioschokolade produziert", erklärt Sabine Welter, Vertreterin des Weltladens in der Steuerungsgruppe, die Wahl dieses Projektpartners.

Das Unternehmen verwendet seit acht Jahren ausschließlich fair gehandelte Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau. So liefern etwa Tiroler Bergbauern die Milch, und regenerative Energien halten die Produktion am Laufen. Zudem wird die handgeschöpfte Schokolade umweltfreundlich verpackt.

Die Banderole für die Stadtschokolade, die die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt zeigt, hat die chilenische Grafikerin und Künstlerin Carolina Fuentes , die seit elf Jahren in Trier lebt und ehrenamtlich im Weltladen arbeitet, entworfen. Ab sofort gibt es die Schokolade für 3,30 Euro exklusiv im Weltladen in der Pfützenstraße.

Sabine Welter ist davon überzeugt, "dass sich in der nächsten Zeit weitere Verkaufsstellen finden werden". Der Weltladen nimmt die Bestellungen entgegen und koordiniert die Belieferung.

Ursprung: volksfreund.de

Faire Stadtschokolade im Weltladen

Für Naschkatzen, die einen Hang zum Individualismus haben und ihre Süßigkeiten mit gutem Gewissen verzehren wollen, gibt es ab sofort die fair gehandelte Trier-Schokolade. Die 70 Gramm schwere Tafel besteht aus dunkler Milchschokolade und ist mit Haselnussnougat und Krokantblättern gefüllt. Die Idee entstand in der Steuerungsgruppe Faire Stadt Trier. Für die Umsetzung und Kreation zeichnet der Weltladen verantwortlich. Die bunte Banderole hat die chilenische Grafikerin und Künstlerin Carolina Fuentes entworfen. Sie zeigt unter dem Schriftzug "Trier – älteste Stadt Deutschlands – Fairtrade Stadt" die bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Die österreichischen Manufaktur Zotter, die nur fair gehandelte Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau verwendet, stellt die Schokolade her. Importpartner ist die Fairhandelsgenossenschaft dwp. Das Naschwerk ist bisher im Weltladen (Pfützenstraße) erhältlich. Lokale Akteure, die am Verkauf interessiert sind, können sich dort melden. Weitere Informationen: www.agf-trier.de.

Ursprung: Rathaus Trier Zeitung, www.trier.de